Die Nürburgring Langstrecken-Serie geht in ihre 49. Saison und 7.000 zahlende Zuschauer fanden den Weg an den GP-Kurs und die exklusiven Zuschauerbereiche Brünnchen und Pflanzgarten – die Fans an den kostenlosen Abschnitten rund um die Nordschleife sind hier nicht mit eingerechnet. Eine Rekordkulisse!
Im Qualifying ist es Frank Stippler, der als Doppelstarter sowohl beim Haupt Racing Team im Ford Mustang GT3 wie auch beim Juta Racing im Audi R8 LMS an den Start gehen sollte, der mit einer 7:51.530 min. sich die Pole Position sichert. Dies im SP9 ProAm Fahrzeug von Juta Racing, denn Nico Bastian verunfallte mit dem Ford Mustang #2, auf dem auch Stippler gemeldet ist, im Bereich Pflanzgarten. Das Fahrzeug ist bis zum Rennstart nicht mehr zu reparieren.
Dahinter folgt ein bunter Markenmix von Aston Martin (Walkenhorst Motorsport), McLaren (Dörr Motorsport), Ferrari (Realize Kondo Racing with Rinaldi), Lamborghini (Red Bull Team Abt), Mercedes (AMG Team GetSpeed), BMW (Rowe Racing), Audi (Scherer Sport PHX) und Porsche (Black Falcon SP9 ProAm).
Resultate: Qualifying
Zwischen Qualifying und Rennstart sorgt ein Regenschauer für rauchende Köpfe. Die Strecke scheint überwiegend nur feucht zu sein, so dass Slicks, geschnittene Slicks und Regenreifen zum Einsatz kommen. Am Start ist es Frank Stippler, der im Juta Racing Audi R8 LMS GT3 die Pole Position in die Führung ummünzt. Dahinter macht Mirko Bortolotti im Red Bull Team ABT Lamborghini ordentlich Alarm. Von Rang fünf kommend ist er bereits ausgangs der Kurzanbindung erster Verfolger. Das entscheidende Thema sind aber natürlich die Reifen. Bereits am Ende der ersten Runde kommen sowohl Stippler wie auch die beiden Falken Porsche 911 GT3 in die Box um von Regenreifen auf Slicks zu wechseln. Schönstes Frühlingswetter in der Eifel lässt die Strecke zügig abtrocknen.
Der GetSpeed AMG von Engel/Martin/Stolz bleibt am Ende der ersten Stunde im Bereich Bergwerk stehen, Danny Soufi im Konrad Lamborghini kollidiert eingangs Nordschleife mit einem langsameren Fahrzeug. Auch hier ist vorzeitig Feierabend. Führungskilometer sammeln unter anderem auch Dörr Motorsport im McLaren 720S und Walkenhorst Motorsport mit ihrem Aston Martin.
Im weiteren Verlauf übernimmt Porsche allerdings das Zepter. Die beiden Falken Motorsports Neunelfer können sich am Ende im Formationsflug mit der #3 Müller/Schuring vor der #4 mit Boccolacci/Menzel mit über einer Minute Vorsprung gegenüber Manthey EMA (Preining/Güven) durchsetzen. Rang vier geht ebenfalls an Porsche in Form von Dinamic GT (Cairoli/Buus).

NLS1 – 70. ADAC Westfalenfahrt, Nürburgring-Nordschleife 2025 – Foto: Gruppe C Photography
Resultate: Rennen