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NLS2 – 2026: 58. ADAC Barbarossapreis

von | 21. März 2026

Samstag, 21. März 2026. Die Saison 2026 der NLS kann endlich starten. Das Wetter ist toll und die Fans sind zahlreich gekommen. Ein Grund, natürlich, die Teilnahme von Max Verstappen. Das zieht und der Serie tut es gut.

Beim Qualifying heute morgen war, wie sollte es anders sein, genau dieser Max Verstappen, mit einer phantastischen 7:51.751 min., der Schnellste im Winward Mercedes-AMG #3. Neben ihm in der ersten Reihe, Christopher Haase, im Scherer Sport PHX Audi R8 #16 (7:53.725 min.).
Dahinter Raffaele Marciello im ROWE BMW #98 (7:54.606 min.), vor Mattia Drudi im Walkenhorst Aston Martin #34 (7:55.254 min.).

Resultat: Zeittraining

Der Start ist, wie immer, für 12 Uhr geplant. Und wie bereits im letzten Jahr bei NLS9, so auch in diesem Jahr ein unglaublicher Hype in der Startaufstellung um Max Verstappen. Ein weiterer Eye-catcher kommt aber aus dem Hause Schubert Motorsport. Der M3 Touring 24H mit der #81, gesteuert von Jens Klingmann, steht auf Startplatz 14 (7:58.943 min.) und damit nur einen Platz hinter dem Teamkollegen Charles Weerts im BMW M4 #77 (7:58.706 min.).

Pünktlich geht es los. Diesmal zählt die hintere Startampel und der Pole sitter gibt die Pace vor. Wenn er im Startkorridor anzieht, wird die Ampel auf Grün geschaltet. Verstappen im AMG #3 übernimmt die Führung vor Haase im R8 #16. Aber am Ende der ersten Runde hat der Audi auf der Döttinger Höhe etwas mehr Speed und geht am führenden Mercedes vorbei. Der Konter am Ende der Start- und Zielgeraden bleibt aus. Haase führt vor Verstappen.
Übrigens, die Zeit in der Startrunde lag bei sagenhaften 7:57 min. Einfach nur geiles Racing, das uns hier geboten wird!

Haase fährt die zweite Runde in 7:52 min. Unglaublich! Dann in Runde drei fast eine Berührung in der Anfahrt zur Mutkurve. Verstappen hängt Haase im Diffusor und plötzlich taucht ein langsameres Fahrzeug vor den beiden auf, das auch noch stark verzögert, wegen einer Doppel-Gelb Flagge. Kurz darauf noch einmal eine Situation, die Haase bevorteilt. Er kann ganz knapp vor einer gelben Flagge einen deutlich langsameren BMW überholen, Verstappen muss dahinter bleiben und verzögern. Das verschafft Haase etwas Luft.

Verstappen hängt nach fünf Runden wieder auf 0,2 Sekunden hinter Haase. Die beiden haben bereits sage und schreibe 25 Sekunden zwischen sich und den Rest des keineswegs schlecht besetzten Feldes gelegt. Der Kampf tobt wie verrückt. Verstappen presst sich in einer Wahnsinns Aktion wieder am Ende der Döttinger Höhe an Haase vorbei, um dann gemeinsam an die Box zu fahren. Verstappen übergibt an Dani Juncadella, Haase an Nico Hantke. Als sich alles soweit sortiert hat, wird klar, dass Nico Hantke die Pace des Winward Mercedes #3 nicht mitgehen kann.
Mittlerweile, wir schreiben die Runde 12, heißt die Reihung wie folgt: #3 Dani Juncadella mit 12 Sekunden vor #99 Jordan Pepper im BMW, #47 Fukuzumi im KCMG Mercedes-AMG, #34 Mattia Drudi im Aston, #48 Patrick Assenheimer im Losch Porsche von BLACK FALCON, #16 Nico Hantke auf P6.

Boxenstopp bedingt kommt es immer wieder zu kleineren Positionsänderungen, aber Dani Juncadella dreht aktuell mit einer glatten 8 Minuten-Runde die schnellsten Zeiten und hat nach den Pit stops seiner Verfolger nun über 22 Sekunden Vorsprung. Der HRT Ford Mustang mit der #65 stand bis jetzt in der Box. In der ersten gefahrenen Runde erwischt es Frank Stippler voll. Beim Versuch einem vor ihm abgeflogenen Auto, schlägt er mit dem Wildpferd rückwärts in die Planken ein und zerstört das Heck nachhaltig. Der zweite Winward Mercedes-AMG mit der #80 von Fabian Schiller und Maxime Martin steht aktuell noch immer mit einem Elektrik-/Elektronikproblem in der Box.

Bei Halbzeit nach 2 Stunden lautet das Klassement so: #3 mit 51,7 Sekunden vor #48, #16, #45, #44, #7, #130, #23, #77 und #81 auf P10. Der BLACK FALCON Team ZIMMERMANN Cup2 Porsche #900 mit Alex Hardt liegt auf P 22 und auf P1 in seiner Klasse. Erneut eine äußerst solide Leistung!

Nach erneuten Wechseln sitzt jetzt Jules Gounon im Auto #3 von Verstappen Racing, Dan Harper hat den BMW #99 von Jordan Pepper übernommen und Christian Krognes sitzt im Walkenhorst Aston Martin #34 auf Position drei. Auf den weiteren Positionen, #47 Tsuboi, #48 Dylan Pereira, #16 Christopher Haase, #44 Sven Müller, #17 Nico Menzel, #45 Thierry Vermeulen und #130 Luca Engstler im ABT Lambo auf P10.

Die Positionen stehen quasi fest. Es hat noch einmal einige Kampfhandlungen um die Plätze zwei bis sieben gegeben. Unter anderem wird Krognes #34 außen von Vermeulen #45 überholt, Vermeulen wiederum legt sich mit Pereira #48 an und muss ins Gras. Das kostet Zeit. Jordan Pepper im ROWE BMW hat sich auf P2 eingerichtet. Aber der Rückstand auf Max Verstappen, der wieder von Jules Gounon übernommen hat, beträgt ungefähr 10 Minuten vor dem Ende bereits gut 57 Sekunden und der ist konstant unter 8 Minuten pro Runde unterwegs. Dann werden die Abstände geringer. Zwei Sekunden hinter Pepper fährt Tim Heinemann im Falken Porsche #44 – und er kommt näher …

Vier Sekunden dahinter liegt Pereira im BLACK FALCON Porsche #48 und  gut eine Sekunde darauf, Thierry Vermeulen im Ferrari #45. Ende der 28. Runde ist Heinemann dran. Pepper fährt Kampflinie.
Während Max Verstappen weiter konstant unter 8 Minuten sehe Bahn zieht und in der letzten, der 29. Runde, Richtung Start- und Ziel unterwegs ist. Die Zeit ist mittlerweile abgelaufen.

Und so geht das Rennen nach 4:04:53.328 Stunden und 29 absolvierten Runden, mit dem Sieg von Max Verstappen, Dani Juncadella und Jules Gounon im Mercedes-AMG GT3 #3 von Team Verstappen Racing vor dem ROWE BMW M4 GT3 EVO #99 mit Jordan Pepper und Dan Harper sowie dem Falken Porsche 911 GT3 R #44 mit Tim Heinemann und Sven Müller zu Ende.

Resultate: Rennergebnis

Weiter geht es in der NLS mit Lauf 3, der 57. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy, am 11. April 2026. Stay tuned.

Über den Autor

  • Seit der Kindheit motorsportbegeistert und in der Nähe des Nürburgrings geboren und aufgewachsen. Studium der Fahrzeugtechnik (Dipl.-Ing.) und Medizin (Dr. med. - FA für Allgemeinmedizin). Früher war er als Freier Journalist, Redakteur bei motorsport-guide und GT-EINS. Seit Anfang 2023 betreibt er mit Journalisten-Kollege und Fotograf, Thomas Roth, die gemeinsame eigene Webseite doublestintmedia.com.

    Chefredakteur

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