Rubriken

International

ELMS

FIA WEC

IMSA

Int. GT Challenge

GT World Challenge Europe

National

ADAC GT Masters

DTM

NLS

Behind the Scences

Industrie

NLS2 – 2026: Preview 58. ADAC Barbarossapreis

von | 19. März 2026

Am kommenden Samstag (21. März) soll beim 58. ADAC Barbarossapreis endlich die Startampel für die Saison 2026, die 50. in der NLS/VLN Geschichte, auf Grün springen.
Der erste Lauf, der vor einer Woche stattfinden sollte, war ja, wie auf doublestintmedia.com berichtet, wegen Schneefall und den damit verbundenen Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt, abgesagt worden.

Quasi als Entschädigung, dürfen wir uns auf einen vierfachen Formel-1-Weltmeister im GT3-Boliden freuen
: Max Verstappen. Nachdem er letztes Jahr seine Nordschleifen Permit erworben und dann 2 Rennen später gleich sein erstes GT3-Rennen auf dem Nürburgring, in souveräner Manier gewonnen hatte, tritt er in diesem Jahr erstmals in einem Mercedes-AMG GT3, mit seiner aus der Formel 1 bekannten Startnummer 3 des Mercedes-AMG Team Verstappen Racing, an. Das Fahrzeug wird im bekannten Design von Red Bull an den Start gehen. Für das Team um Verstappen, Lucas Auer, Jules Gounon und Daniel Juncadella, immerhin drei Mercedes-AMG Performance Driver, geht es nicht nur um Fahrspaß auf dem Ring, sondern das erklärte Ziel der Mannschaft ist der Sieg beim 24h Rennen im Mai.

 

NLS1 – 71. ADAC Westfalenfahrt, Nürburgring-Nordschleife 2026 – Foto: Gruppe C Photography

 

Aber ganz so einfach wird es nicht werden. Ernste Konkurrenz droht auch aus dem eigenen Lager: In einem weiteren Mercedes-AMG GT3 des Mercedes-AMG Team RAVENOL mit der Startnummer 80, sitzen mit Fabian Schiller und Maxime Martin ebenfalls zwei Mercedes-AMG Performance Driver hinter dem Volant.

Doch damit nicht genug. Auch von anderen Herstellern werden hochkarätige GT3-Piloten aufgeboten, die den Sieg für sich beanspruchen. Rowe Racing, zum Beispiel, setzt zwei BMW M4 GT3 EVO ein. Mit den Startnummern 98 und 99  starten Augusto Farfus, Raffaele Marciello und Sheldon van der Linde sowie BMW-Junior Dan Harper und der neu zu BMW M Motorsport gestoßene Ex-Bentley- und zuletzt Lamborghini-Werksfahrer Jordan Pepper. Die Südafrika-Fraktion bei BMW wird mit Kelvin und Sheldon van der Linde und jetzt Jordan Pepper immer stärker.

Das Red Bull Team Abt bringt einen Lamborghini Huracán GT3 EVO II (Startnummer 130) an den Start. Pilotiert vom DTM-Champion des Jahres 2024, Mirko Bortolotti, Marco Mapelli, Luca Engstler und Patric Niederhauser.
Porsche geht ebenfalls mit Top-Besetzungen in den zweiten Lauf. Falken- und Dunlop Motorsport setzen auf zwei 911 GT3 R (Startnummer 17 in Dunlop-Farben und Startnummer 44 in den bekannten Farben von Falken). Hinter dem Steuer Nico Menzel und Dorian Boccolacci sowie Tim Heinemann und Sven Müller.
Walkenhorst Motorsport setzt zwei Aston Martin Vantage GT3 EVO ein. In der Startnummer 34 wird Christian Krognes, der offizielle Rundenrekordhalter, sich das Lenkrad mit Mattia Drudi teilen. Im Schwesterauto mit der 35 sitzen Felipe Fernandez Laser, Mateo Villagomez und Dennis Fetzer.
Ebenfalls aussichtsreiche Kandidaten für den Gesamtsieg, sind die beiden HRT Ford Mustang GT3 mit Arjun Maini, Fabio Scherer und Emil Christian Gjerdrum in der Startnummer 64 sowie Teameigner Hubert Haupt, David Schumacher und Frank Stippler im Fahrzeug mit der Nummer 65. Interessant auch der Einsatz von Thierry Vermeulen, dem Sohn von Max Verstappens Manager Raymond Vermeulen, der in der letzten Jahren eine tolle Entwicklung gezeigt hat und mittlerweile sehr erfolgreich in der DTM unterwegs ist. Er startet auf einem Ferrari 296 GT3 des Teams REALIZE KONDO RACING with Rinaldi. Audi tritt mit Scherer Sport PHX und den Piloten Christopher Haase und Nico Hantke im Audi R8 LMS GT3 Evo II mit der Nummer 16 an.

Ein ganz besonderes Schmankerl wird aber das Renndebüt des BMW M3 Touring 24H sein (doublestintmedia.com berichtete). Unter der Karosserie des Kombi von Schubert Motorsport verbirgt sich reinrassige Renn-Technik auf Basis des M4 GT3 EVO. Pilotiert wird das Auto mit der Nummer 77 von Jens Klingmann, Ugo de Wilde und Charles Weerts.

Es sieht so aus, als gestaltet sich der wahre Saisonstart der NLS 2026, als ein echtes Motorsport Top Event! Diesmal hoffentlich „weather permitting“, aber danach sieht es zum Glück ja aus. 

Über den Autor

  • Seit der Kindheit motorsportbegeistert und in der Nähe des Nürburgrings geboren und aufgewachsen. Studium der Fahrzeugtechnik (Dipl.-Ing.) und Medizin (Dr. med. - FA für Allgemeinmedizin). Früher war er als Freier Journalist, Redakteur bei motorsport-guide und GT-EINS. Seit Anfang 2023 betreibt er mit Journalisten-Kollege und Fotograf, Thomas Roth, die gemeinsame eigene Webseite doublestintmedia.com.

    Chefredakteur

weitere Beiträge

3M Tape for Race by SCHARNAU.de