Beim offiziellen DTM-Test am Red Bull Ring hatten die Teams und Fahrer die Möglichkeit sich auf den Saisonauftakt vom 24.-26. April vorzubereiten. Ein besonderes Augenmerk lag dabei natürlich auf dem DTM-spezifischen Reifen von Serienausrüster Pirelli, der sich nun von den z.B. in der GT World Challenge genutzen Reifen unterscheidet und so den Vorteil der auch abseits der DTM aktiven Teams etwas einschränken wird.
Schnellster Pilot am Ende des siebenstündigen Tests war Ben Dörr im McLaren 720S GT3 Evo von Dörr Motorsport mit einer 1:28.199min. Dörr zeigte sich mit dem Reifen zufrieden und erwartet nach den Boxenstops den Reifen schneller ins Arbeitsfenster zu bekommen – ein Hauptproblem im letzten Jahr. Auch Teamkollege Timo Glock konnte mit Rang 6 sein Potential zeigen.
Rang zwei sicherte sich Jules Gounon im Mercede AMG GT3 von Mann-Filter vor Thomas Preining im Porsche von Manthey. Die Top 5 komplettierte das Duo von Mercedes-AMG Team Landgraf mit Lucas Auer auf Rang 4 vor Tom Kalender.
Road-to-DTM-Gewinner Finn Wiebelhaus erzielte mit Rang 8 einen starken Einstand und platzierte sich vor Teamkollege Arjun Maini, welcher Zwölfter wurde.

DTM, Testfahrten, Red Bull Ring 2026 – Foto: Gruppe C Photography
Kelvin van der Linde warf gleich einmal den Fehdehandschuh in die Manege. „Ich möchte endlich die DTM gewinnen“ gab der Südafrikaner zu Protokoll. Mit 83 Runden spulte er im zweiten Teil des Tests die meisten Runden ab.
Im Verlauf der beiden Sessions war Luca Engstler mit 133 Runden der Fleißigste. Dies ist wenig überraschend, da die beiden Lamborghini Teams Red Bull Team ABT und TBI Team by GRT mit dem brandneuen Temerario GT3 an den Start gehen.
Ergebnis: Session 1+2 combined








