Die Crowdstrike 24h von Spa 2026 sehen mit Lionspeed-GP und dem DTM-Trio Ricardo Feller, Bastian Buus und Thomas Preining einen Sieger für die Geschichtsbücher. Nach einem Motorwechsel am Donnerstag musste das Pro-Fahrzeug des Teams von Patrick Kolb aus der Boxengasse starten.
Über das Qualifying, welches die Durchschnittszeit aller Fahrer bewertet, qualifizierten sich die 32 schnellsten Autos für die Superpole – neuerdings als Ausscheidungswettbewerb im Format 32/16/8/4. Am Ende sicherte sich AF Corse mit Alessio Rovera die Pole Position vor dem McLaren 720S GT3 Evo aus dem Silver Cup von Thomas Fleming. Arthur Leclerc stellte den AF Corse Ferrari #50 auf Platz 3 vor Jules Gounon im Verstappen Racing AMG GT. Im Nachgang stellte sich heraus, dass bei Leclerc der Datalogger nicht aktiv war und man die Zeiten aus der Superpole gestrichen bekam.
Startaufstellung: Starting Grid
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Bei rekordverdächtigen Temperaturen von offiziell 35°C schickte ACO-Präsident Pierre Fillon das 69 Fahrzeuge starke Feld auf die Hatz zweimal rund um die Uhr. Es dauerte nur bis Kurve 11, als Ariel Levi die Kontrolle über seinen Audi R8 von Tresor Attempto Racing verlor und eine Kettenreaktion auslöste, der auch die beiden Walkenhorst Aston Martin #34 und #35 sowie der Paradine Competition BMW #992 zum Opfer fielen. Obwohl der Pro Cup Aston Martin #34 im 30 Grad Winkel in der Luft stand, kam Startfahrer Jamie Day mit einem simplen Reifenschaden davon, für die restlichen Fahrzeuge hieß es „Ende einer Dienstfahrt“. Auch der nächste Schreckmoment betraf Tresor Attempto Racing. Zunächst balgte sich Alex Aka mit dem Kessel Ferrari von Ben Tuck und zog mit einem Reifenschaden den Kürzeren. Kurze Zeit später verlor man das neu montierte linke Hinterrad und schied aus.
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Ebenfalls einen Reifenschaden erlitt am Samstagabend der bis dato überlegen führende Ferrari #51 von Nicklas Nielsen – just als man auf Start/Ziel einbog. Von nun an übernahm die „Mamba“ von Auer/Stolz/Engel das Zepter und dominierte lange Zeit das Rennen. Nach rund 2/3 Renndistanz tauchte dann auch der Lionspeed Porsche #80 in der Spitzengruppe auf und schnappte sich die Führung vom Ferrari #51. Entgegen einiger Mitbewerber mit einem vollkommen intakten Fahrzeug und das von Startplatz 66! Bei AF Corse gab es einen schleichenden Plattfuß an der #51. Die Spitzengruppe hatte sich nun in Form von Mercedes-AMG Team MANN FILTER, Schumacher CLRT #22, Lionspeed GP #80 und AF Corse #51 gebildet. Beim Versuch den AMG GT außen in Les Combes zu überholen zog sich Mosca einen weiteren Reifenschaden zu.
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In der Schlussphase konnte Lionspeed GP die Führung behaupten, während dahinter weiter munter gekämpft wurde. Güven im CLRT-Porsche streifte ausgangs La Source die Front des Boutsen VDS Porsche #2 nach einem Überholmanöver, was die belgische Equipe letztlich aus der Verlosung nahm und dem Team von Come Ledogar eine 5-Sekunden-Strafe einhandelte. Während Buus, Feller und Preining gute 10 Sekunden Vorsprung hatten, waren die Podestplätze noch lange nicht entschieden. Engel, Stolz und Auer verteidigten Platz 2 gegen gegen Rovera/Mosca/Nielsen während für Güven/Campbell/Makowiecki nur der Blechplatz übrig blieb. Die Top 5 komplettierte das zweite AF Corse Fahrzeug mit Wadoux/Leclerc/Geleal.
Kelvin van der Linde musste seinem BMW M4 GT3 Evo in der letzten Runde in Speakers Corner abstellen, bester BMW wurde die #46 von Rossi/Harper/Hesse. Den Bronze Cup gewann Kessel Racing mit Blattner/Tuck/Jaubert/Marschall auf Rang 10 gesamt, den Gold Cup sicherten sich De Wilde/Tramnitz/Klingmann für Rowe Racing auf Rang 11, Sieger im Silver Cup wurde Rinaldi Racing mit Duran/Medler/Balzan/Perel auf Ferrari 296 GT3 EVO. Der Pro-Am Cup wurde von Johor Motorsports Racing JMR auf einer Corvette Z06 GT3 R mit Green/Love/Ibrahim/Ibrahim gewonnen.
Resultat: Final Classification
Die schnellste Runde geht an AF Corse #51 mit Alessio Rovera, der eine 2:17.340 min in Runde 406 in den Asphalt brannte. Insgesamt gab es 14 FCY-Phasen und 10 SC-Einsätze, die zumeist nach den FCY-Phasen folgten.
Vincent Bruins (@VincentJBruins) hat sich den Spaß gemacht und die Track Limit Strafen von razoon – more than Racing #914 zusammengerechnet: 27 Minuten!







